Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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Braunschweig Nord–Fallersleben

[1]  Braunschweig Nord–Dibbesdorf-Hondelage


Braunschweig Nord (Km 0,00), der ehemalige "Hauptbahnhof" der Braunschweigischen Landes-Eisenbahn. Von hier aus starteten die Züge sowohl nach Fallersleben als auch nach Seesen. Im Gebäude sitzt ein Kulturverein.

Der Blick nach Westen. Auch wenn es nicht so wirkt; das einzige verbliebene "Rasengleis" wird noch regelmäßig von Güterzügen zum Kraftwerk Uferstraße befahren.

Der Blick in Richtung Fallersleben. Die östliche Ausfahrt ist mit einem Stadtwerke-Gebäude überbaut, durch welches das Gleis hindurchführt. Dahinter folgt in einer Linkskurve der Güterbahnhof Nord.

Der Blick zurück von der östlichen Seite des Gebäudes.

Hier begann der Güterbahnhof Nord, welcher seit 2002 nur noch aus 2 Gleisen zum Umsetzen der Loks der Heizkraftwerk-Züge besteht; die Weichen sind handbedient.

Im Bereich des Güterbahnhofs führt eine Fußgängerbrücke über den Gleisbereich. Einst gab es hier wesentlich mehr Gleise und auch direkte Anschließer.

Die Brücke ist bereits seit langem gesperrt.

Der Nord-Güterbahnhof von Nordosten aus gesehen; links das Planum einstiger weiterer Gleise.

An der Zusammenführung der beiden Gleise. Im Hintergrund...

...wird der "Bültenweg" niveaugleich gekreuzt.

An dem leichten Knick in der Gleisführung (am unteren Bildrand) erkennt man den Beginn der neueren Verbindungskurve von 1936, Die ursprüngliche Strecke nach Fallersleben führte bis dahin in Blickrichtung geradeaus, entlang der noch vorhandenen Buschreihe.

Der kleine Übergang "Beethovenstraße" mit Blick nach Süden. Vorne die Kurve nach Norden, die alte Trasse kreuzte die Straße bei der hölzernen Laterne.

Der Blick nach Osten, die alte Trasse lag hier bereits wesentlich weiter rechts (südlich) und ist mit Gebäuden der TU Braunschweig überbaut.

Östlich der TU-Gebäude überquerte die alte BLE-Trasse nach Fallersleben die Staatsbahn nach Uelzen bzw. Celle auf einer Brücke.

Ein Mittelpfeilker existiert noch, ein anderer wurde abgetragen (vgl. voriges Bild). Auf der östlichen Seite ist noch das Widerlager sowie der alte Bahndamm erhalten. Der Damm ist eingezäunt und wird privat genutzt.

Einige Meter weiter östlich wurde das Flüsschen "Mittelriede" auf einer Brücke überquert, das östliche Widerlager ist im Hintergrund zu sehen. Vorne (Widerlager ganz rechts und ganz links) kreuzte ab 1938 die zweigleisig trassierte Kurve aus Richtung Gliesmarode.

Der Blick auf das Widerlager der ursprünglichen Strecke aus Richtung Nordbahnhof zeigt, dass die Trasse etwas höher lag als die spätere Verbindung zur Staatsbahn. Der noch erhaltene, aber nicht begehbare Fußgängersteg lag zwischen den beiden Gleistrassen der Verbindungskurve.

Der Blick vom folgenden Übergang "Karl-Hintze-Weg" zurück entlang der Trasse, welche als Weide und Wiese genutzt wird. Links (entlang des Zaunes) lag das Gleis aus Richtung Gliesmarode, rechts daneben einst die ursprüngliche Strecke aus Braunschweig Nord.
 
«  [1.1]  Braunschweig-Gliesmarode–Braunschweig Ost
 

Der Blick vom "Karl-Hintze-Weg" nach Osten. Vorne wird die "Wabe" überquert, dahinter folgte der Bahnhof Braunschweig Ost.

Die "Wabe"-Brücke von Süden her gesehen.

Das einstige Bahnhofsgeläde wurde in eine Grünanlage umgewandelt, einzelne Eisenbahn-Utensilien und Gleisreste wurden als gestalterische und thematische Elemente beibehalten. Links (nördlich) sind Wohngebiete entstanden.

Die gleiche Ansicht im August 2003, als das Streckengleis noch bis hierher lag. Wie der Ladekran links im Hintergrund verrät, befanden sich nördlich des Bahnhofs (links der Büsche) damals noch große Industriebrachen.

Die Gleisseite des Bahnhofs Braunschweig Ost (Km 2,68) (bis 1935 Gliesmarode BLE, dann bis 1961 Gliesmarode West). Die Reisezughalte wurden bereits 1975 eingestellt.

Das Gebäude wird privat genutzt und ist in einem hervorragenden Zustand, man beachte das Schild "Braunschweig Ost Fahrdienstleitung" am Vorbau.

An der östlichen Bahnhofsausfahrt liegt eine kleine Skatebahn auf der Trasse. Man beachte auch die Signale. Im Hintergrund folgte der BÜ "Bevenroder Straße".

Am BÜ der Blick zurück auf die Trasse mit einem weiteren bewusst belassenen Gleisrest.

Der Blick über die "Bevenroder Straße", jenseits beginnt ein Fußweg auf der Trasse. Rechts daneben, im Bereich der Werbetafel, verlief einst außerdem die Braunschweig-Schöninger Eisenbahn (BSE) für einige Meter parallel.

Vom Gleis der einstigen BSE finden sich neben der Trasse der Schuntertalbahn noch Schotterreste. Im Hintergrund verliert sich die BSE-Trasse unter ausgeweiteten Gewerbegrundstücken.

Die BLE-Trasse macht eine leichte Linkskurve. Auf einem angrenzenden Grundstück stand zum Zeitpunkt der Aufnahme ein ausrangierter MAN-Gelenkzug.

Am Ende der Linkskurve endet der Fußweg an der "Volkmaroder Straße". Jenseits der Straße...

...entstehen im Jahr 2019 neue Bürogebäude, einst befanden sich hier mehrere Industriebetriebe inkl. Gleisanschlüssen.

Die gleiche Ansicht im Oktober 2012, als das Gelände noch brach lag. Durch das Tor rechts führte einst ein Anschlussgleis. Im Hintergrund folgte eine Rechtskurve.

Die Rechtskurve kurz vor dem östlichen Ortsausgang von Querum.

Die gleiche Ansicht im August 2003, als das (bereits nicht mehr angebundene) Gleis auf diesem Abschnitt noch lag.

Am Ende der Bebauung (Blick nach Osten) schmiegt sich die stark überwachsene Trasse (rechts) der "Dibbesdorfer Straße" (links) an.

Die gleiche Anicht am 17.09.1998, dem letzten Betriebstag, als die nur aus einem Wagen bestehende RB 3822 gen Braunschweig rollt.
 Foto: Andreas Lobach 

Ab hier zeigt sich die Trasse in unterschiedlichen Stadien. Im Zuge einer Schunter-Renaturierung wurde sie teilweise abgegraben und dient als Biotop.

An anderen Stellen wiederum ist die Trasse samt Schotter noch vollständig erhalten.

Auf weiten Abschnitten ist die Trasse bepflanzt worden, so auch an diesem ehemaligen Feldwegübergang. Die Infotafel gibt Auskunft zur Schunter-Renaturierung. Im Hintergrund Dibbesdorf.

Die einstige Brücke über den "Sandbach" existiert nicht mehr (Blick zurück, Standpunkt auf der Trasse).

Die gleiche Stelle (im Rücken des Betrachters der "Sandbach") mit Blick nach Dibbesdorf (hinten rechts). Auch hier wurde die Trasse teilweise abgegraben.

Am folgenden Wegübergang der Blick zurück entlang der aufgrund der Renaturierungsarbeiten an dieser Stelle kaum noch erkennbaren Trasse.

Die gleiche Stelle mit Blick nach Osten entlang der Trasse.

An einem weiteren Wegübergang Kurz vor dem Bahnhof Dibbesdorf-Hondelage der Blick zurück.

Der Blick entlang des einstigen Bahnhofs Dibbesdorf-Hondelage (Km 6,56). Halb rechts das EG, zwischen selbigem und dem Weg lagen zwei Durchgangsgleise mit Bahnsteigen. Die Reisezughalte wurden bereits am 28.09.1975 eingestellt, nachdem die Orte Dibbesdorf und Hondelage im Jahr 1974 nach Braunschweig eingemeindet worden waren und eine Stadtbusanbindung erhalten hatten.

Die Gleisseite des renovierten und privat bewohnten Empfangsgebäudes. Auch nach 1975 fanden hier noch Zugkreuzungen statt, freilich ohne Zu- oder Ausstiegsmöglichkeit. Erst 1983 wurde der Bahnhof komplett aufgelassen und die Nebengleise zurückgebaut.

 
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