Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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[⚒]  Othfresen–Schacht Fortuna

 Daten
 Länge: 4,6 km / 0,9 km (eingleisig, nicht elektrifiziert)   |   4,4 km [750 mm]  (zweigleisig, nicht elektrifiziert)
 
 Informationen
  • 1869 Eisenbahner Bethel Henry Strousberg erwirbt mehrere Eisensteinfelder bei Groß Döhren
  • 1872 Eröffnung eines Hüttenwerks bei Othfresen, Anschluss an die Strecke der HAE (0,9 km)
  • - Zweigleisige 750mm-Strecke zwischen Hüttenwerk und Grube Fortuna (4,4 km)
  • Anfang 1874 vorläufige, 1883 endgültige Einstellung des Hochofensbetriebes, Abbau der Bahn
  • 1883 Ansiedlung einer Zuckerfabrik in den Gebäuden des Hüttenwerks
  • 1921 erneuter Auffschluss der Grube Fortuna, Wiederaufbau der 750mm-Bahn
  • 1937 Modernisierungen, Umbau auf Normalspur (4,6 km) und teilweise Neutrassierung
  • 1963 Ende des Erzabbaus, Schließung der Grube Fortuna, Abbau der Anschlussbahn
  • 1965 Schließung der Zuckerfabrik, weiterhin Rübenverladung auf dem Gelände
  • 1976 Ende der Rübenverladung, Abbau des Anschlussgleises zur Zuckerfabrik
  • [Die Grube Fortuna bei Wikipedia]
  •  
     Fotos
     Zu den Fotos der einzelnen Abschnitte: Besichtigung: 
    06/2013 
     

     
     [1]  Othfresen–Schacht Fortuna
     [2]  Othfresen Hüttenwerk–Schacht Fortuna [Alte Trassierung, 750 mm]
     
     

      Literatur:
      Bahls, Michael (2006): Die Hannover-Altenbekener Eisenbahn. Nordhorn: Kenning.
      Schüler, Eberhard: Othfresen. In: Preuß, Erich (Hrsg.): Bahnhöfe A–Z. Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe. Nr. 5. München: GeraNova.