Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen
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[➥] Hannover-Linden–Linden-Küchengarten |
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Länge: 3,7 km (eingleisig, nicht elektrifiziert) Eröffnung:
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Stilllegung:
Gleisabbau:
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| Besichtigung: 04–05/2012 | |||
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Der "Vorplatz" des Bahnhofs Hannover-Linden (Km 0,00); man beachte die stehengebliebene Bahnhofsuhr rechts. Sämtliche auf dem Gelände befindlichen Gebäude sind mit Brettern verrammelt. |
Der im Jahr 2006 aufgelassene Bahnhof Hannover-Linden (bis 1909 Linden-Fischerhof) mit Blick nach Osten. Im Hintergrund liegt der neue, seit 2006 genutzte S-Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof, dort endet auch die ebenfalls stillgelegte von Hannover-Localbahnhof kommende alte HAE-Trassierung. |
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Blick nach Westen, Reste des Bahnsteiges sind noch erkennbar. In Blickrichtung führte auch das Gleis zum Küchengarten aus dem Bahnhof heraus. |
Die "Straßenseite". Jenseits des rechts sichtbaren Bauzauns befindet sich eine leergeräumte Gleistrasse. |
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Gleisreste, die zu einstigen Industrie- und Gewerbeanlagen führten. |
Vorbei am Stellwerk Lf, dahinter spannt sich die Bornumer Straße über die Gleise, zur Eröffnung der Strecke 1873 war hier freies Feld. |
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Das Gleis zum Küchengarten zweigte hier in einer Kurve nach rechts ab, entlang der ganz rechts unter der Brücke erkennbaren Straße. |
Die in einer langgezogenen Rechtskurve verlaufende Straße Am Ihlpohl führt entlang der Trasse, das Gleis lag wohl links des Weges. |
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Kurz vor dem Ende der Straße Am Ihlpohl der Blick nach Norden. Hinten wurde in einer... |
...leichten Rechtskurve die Badenstedter Straße gekreuzt. Links der Bauweg, Blick NNO. Die in Bildmitte erkennbaren Gebäude stehen auf der Trasse. Bis hierher wurde das Gleis 1930 stillgelegt, nördlich der Straße blieb es über eine neue Verbindung in Betrieb. |
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Der Blick vom Bauweg aus nach Osten; die Gebäude stehen genau auf der Trasse und sind auch in ihrem Verlauf ausgerichtet. Der Trassenabschnitt zwischen der Badenstedter Straße und der Davenstedter Straße wurde auch nach 1930 noch bedient. |
Einige Meter weiter nördlich ebenfalls der Blick vom Bauweg nach Osten. Die Strecke zum Küchengarten verläuft hinten vor den hohen Bäumen (hinter der leichten Erhebung). Das auf den Betrachter zulaufende Gleis war ursprünglich das Anschlussgleis der Salinen Egestorffshall und Neuhall (s.u.), welches an der Signalstation (Km 2,3) (hinten links des Bildes) aus Richtung Küchengarten abzweigt(e). | |
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[➥] Salinen Egestorffshall & Neuhall / Signalstation–Lindener Hafen |
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Daten Länge: ~ 1,8 km (eingleisig, nicht elektrifiziert)Eröffnung Agl Saline Egestorffshall: 01.08.1873 Eröffnung Agl Saline Neuhall: ~ 1880 Trennung des Gleises und Anschluss an die Hafenbahn: 01.01.1930 Stilllegung Salinen inkl. Anschlussgleis: 1965 Informationen
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Das Gleis ist am Bauweg mit einem Tor verschlossen. Auf dem Schild hinter dem Tor (vgl. Bild links) steht: "Betreten der Bahn- und Hafenanlagen für Unbefugte verboten.". |
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Der Blick über den Bauweg nach Westen, in Richtung der Salinen. In der Straße kreuzt seit 1895 die Tram. Auf dem rechts erkennbaren Planum lag ein Verbindungsgleis zur Straßenbahn. |
Die gleiche Ansicht im September 1988, als hier der üstra-Tw 6206 angeliefert wurde. Das Verbindungsgleis wurde 1993 zuletzt genutzt und 2008 abgebaut. Foto: Andreas Kolmer |
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Etwa 450 Meter weiter wurde der Bartweg gekreuzt, Blick zurück nach Osten. Rechts des Gleises lag wohl einst ein Anschlussgleis. |
Blick vom Bartweg nach Westen, auch hier ist das Gleis mit einem Tor versperrt. Während das Gleis zu den Salinen bis 1930 etwa in Blickrichtung geradeaus führte, fädelt es sich seitdem in die kreuzenden Anlagen der Hafenbahn ein. |
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Westlich der Hafenanlagen wurde das einst durchgehende Gleis 1930 aus Richtung Norden angeschlossen, um weiterhin die Salinen bedienen zu können. Hier der Blick zurück auf der Trasse, die im Hintergrund mit einem Gewerbebetrieb überbaut ist. Vorne wurde ab 1909 die Güterumgehungsbahn mit einer Brücke über das Salinen-Gleis geführt. |
Einige Meter weiter wird der Fußweg von der Trasse heruntergeführt. Das Gleis verlief weiterhin südlich der Fösse, die Trasse ist auf einigen Metern auf der gegenüberliegenden Uferseite noch gut erkennbar. |
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Wenige Meter weiter wurde die Carlo-Schmid-Allee, einst nur ein Feldweg, im Vordergrund gekreuzt (bei dem Geländer unterquert die Fösse die Straße). Im Bereich des inzwischen bebauten Areals im Mittelgrund lag die Saline Neuhall, welche nur aus Richtung der Saline Egestorffshall durch Kopfmachen erreichbar war. |
Von der Carlo-Schmid-Allee aus in Richtung Westen verläuft heute ein Fußweg entlang der Trasse. Nur wenige Meter weiter wurde auf der linken Seite die Saline Egestorffshall erreicht, heute ist das gesamte Gelände mit Sportanlagen bebaut. |
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Die alte Trasse zum Küchengarten (links) schlängelt sich östlich des Bauweges zwischen Industriebetrieben hindurch. Blick zurück, rechts ein Gleisanschluss. Im Hintergrund liegt an der Signalstation die Abzweigung des Salinen-Gleises. |
Die gleiche Stelle mit Blick nach Nordosten. Im Mittelgrund endet das durchgehende Gleis seit 1930 vor der Davenstedter Straße. Das Gleis wird inzwischen nicht mehr genutzt. |
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Der Blick über die Davenstedter Straße entlang des einstigen Gleisverlaufs (das Gleisende im Rücken). Seit 1895 wurde hier auch die Straßenbahn gekreuzt. |
Nördlich der Davenstedter Straße zeugen eine Grundstücksgrenze und ein Haus auf der Trasse (hinten links) vom einstigen Gleisverlauf (oben entlang der Schräge). |
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An der folgenden Bardowicker Straße der Blick in Richtung Küchengarten; die neue Trasse von 1930 fädelt sich in einer leichten Kurve in die alte Trasse ein, welche etwa unter dem silbernen Auto entlang verlaufen wäre. Die weitere Trasse in Richtung Küchengarten ist mit einem Tor versperrt. |
Die gleiche Stelle mit Blick zurück, von rechts läuft das Gleis aus Richtung Hafen (s.u.) auf den Betrachter zu. Die ursprüngliche Trasse kam bis 1930 von schräg links; eine Unterführung unter dem Westschnellweg gab es nie, dieser entstand erst ab 1950. |
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[➥] Linden-Küchengarten–Lindener Hafen |
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Daten Länge: ~ 1,1 km (eingleisig, nicht elektrifiziert)Eröffnung: 01.01.1930 Stilllegung: 1990 Informationen
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Die Trasse Richtung Hafen führt zwischen Gewerbebetrieben hindurch, hier der Blick zurück. |
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Zunächst kreuzte das Gleis die Straße Am Lindener Hafen (Blick zurück). Das Planum rechts des Gleises deutet darauf hin, dass hier einst ein weiteres Gleis lag. |
Der Blick vom selben Überweg in Richtung Hafen, direkt vor dem Bü ist das Gleis mit einem Prellbock versperrt. |
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Der Bü in der Gesamtansicht (Blick nach Norden). |
Der Blick über den Bü Davenstedter Straße im Bereich des Lindener Hafens; jenseits fädelt sich seit 1930 die "neue" Verbindung vom Küchengarten von rechts ein. |
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Der Blick von der Bardowicker Straße weiter in Richtung Küchengarten; im Hintergrund erkennt man bereits die Brücke der Nieschlagstraße, ... |
... welche hier seit jeher über den Bahneinschnitt führt. Blick nach Norden über die Brücke. |
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Der Blick von der Brücke in den Einschnitt der Bahn. |
Blick in Richtung Küchengarten, auf die einstige Kohleentladung. |
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Parallel zur Rampenstraße (rechts des Bildrandes) verläuft eine Grünanlage entlang der einst umfangreichen Gleisanlagen des Bahnhofs Küchengarten. Hinter den unten links erkennbaren Büschen existiert noch immer das Gebäude,... |
...zu dem bis 1990 Kohle per Bahn angeliefert wurde; die Kohle gelangte anschließend über ein unterirdisches Förderband zum Heizkraftwerk Linden. Heute nutzt ein Gebrauchtwagenhändler das Gelände. |
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Das östliche Ende des Bahnhofs Linden-Küchengarten (Km 3,7) mit Blick zurück. Der Bahnhof besaß ein Empfangsgebäude, der Personenverkehr wurde jedoch nie aufgenommen. In Blickrichtung führten mehrere Anschlussgleise aus dem Endbahnhof heraus, ... |
... welche unter anderem eine Spinnerei (links des Heizkraftwerkes), die Lindener Aktien-Brauerei (rechts des Bildes) oder die Gasanstalt (samt einer Brücke über die Ihme, in Blickrichtung) anschlossen. Heute ist von alledem nichts mehr erkennbar. |
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| [➥] Güterverkehr |
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