Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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Beddingen–Wolfenbüttel

[1]  Beddingen–Fümmelse


Die Kilometrierung der Strecke begann im Bahnhof Groß Gleidingen, die Personenzüge auf der Strecke fuhren aber spätestens ab 1949 von und nach Braunschweig. Im Hintergrund (Blick Nord) lag der Bahnhof Beddingen (Km 2,9 von Groß Gleidingen), welcher einst auch einen Personenbahnsteig besaß; heute ist er ein reiner Übergabebahnhof. Das Gleis nach Wolfenbüttel lag rechts der sichtbaren.

Die gleiche Stelle mit Blick nach Süden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Eindruck macht: Beide Gleise werden noch befahren. In Beddingen werden die Güterzüge von den VPS-Loks übernommen, um anschließend entlang dieser Gleise ins Werk zu gelangen (und natürlich auch umgekehrt). Das Gleis nach Wolfenbüttel lag links und führte in Blickrichtung geradeaus weiter. Oben die A 39.

Einige Meter weiter. Links die Trasse nach Wolfenbüttel als Trampfelpfad, rechts das sich in einer Kurve entfernenede Werksgleis.

Die gleiche Ansicht am 12.05.1992, als der Abbau des Streckenabschnittes Beddingen–Salzgitter-Drütte in vollem Gange war.          Foto: Gilbert Mosch

Der Blick nach Süden entlang der Trasse.

Mehrere Kilometersteine, wie hier der Km 5,3, sind erhalten.

Der "Steterburgergraben" wird mittels Durchlass (Geländer rechts) unter dem zweigleisig trassierten Bahndamm hindurchgeführt.

Der Durchlass von der Seite. Obwohl die gesamte Strecke zweigleisig trassiert war, hat zwischen Beddingen und Drütte immer nur ein Gleis gelegen.

Der Haltepunkt Salzgitter-Steterburg (Km 5,7) entstand als Ersatz für den ab 1941 nicht mehr bedienten Hp Geitelde an der alten BLE-Strecke. Ab 1943 endeten hier Züge aus Richtung Süden, ab 1944 fuhren die Züge bis nach Groß Gleidingen bzw. ab 1949 nach Braunschweig. Heute ist davon nichts mehr zu erkennen.

Die gleiche Ansicht am 24.11.1983, links des Gleises erkennt man die Reste des bereits zurückgebauten Bahnsteiges des Haltepunkts Steterburg. Zwei Jahre später wurde die Strecke endgültig stillgelegt.
 Foto: Gilbert Mosch 

Südlich des einstigen Hp Steterburg wird der Weg von der Trasse heruntergeführt,...

...die Trasse führt stark zugewachsen in einem Einschnitt weiter.

Etwa 600 Meter weiter überquert eine namenlose Zufahrtsstraße zum VW-Werk die Bahntrasse auf einer Brücke.

Der Blick von der Brücke auf die Trasse, welche unmittelbar "oberhalb" des Bildes (innerhalb des Waldes) wieder stark zugewachsen und praktisch nicht sichtbar ist.

Nur etwas weiter überquerte die "Eisenhüttenstraße" ebenfalls auf einer Brücke die Trasse (Blick nach Südwesten); diese Brücke ist inzwischen nicht mehr vorhanden, sie wurde abgebaut und die Lücke im Damm der Straße verfüllt.

Unmittelbar hinter der einstigen Brücke (rechts des Bildes) ist die Trasse im Wald ("Steterburger Holz") deutlich zu erkennen.

Nach verlassen des "Steterburger Holzes" (im Hintergrund) wird die Schottertrasse in einem Einschnitt wieder deutlich sichtbar.

Die gleiche Stelle mit Blick nach Südwesten. Im Hintergrund lag, direkt an der Kreuzung mit der L 614, der Abzw Hoheweg.

Kurz vor dem Abzw Hoheweg der Blick zurück in den endenden Einschnitt. Am Abzw Hoheweg trennte sich die Strecke nach Wolfenbüttel in einer Linkskurve vom Verbindungsgleis zur "Neubaustrecke" (zum Bahnhof Sz-Drütte).

Die (fast) gleiche Ansicht am 07.05.1977, als im Zuge von Bauarbeiten am Abzw Leiferde alle Züge von Braunschweig in Richtung Drütte und Wolfenbüttel über Beddingen und den Abzw Hoheweg umgeleitet wurden.        Foto: Joachim Heindorf

Direkt am einstigen Posten des Abzw Hoheweg (Km 8,4) der Blick von der L 614 zurück auf die Trasse. Man beachte den Kilometerstein.

Die (fast) gleiche Ansicht am 30.09.1991, als der Verkehr bereits seit 6 Jahren ruhte und der Abbau der Gleise kurz bevor stand.        Foto: Gilbert Mosch

Der einstige BÜ in der Gesamtansicht (Blick entlang der L 614 nach Westen).

Der Blick entlang der Trasse. Geradeaus führte eine Verbindung zur "Neubaustrecke" von 1941 und zum Bahnhof Sz-Drütte (einst "Immendorf") samt Anschluss zur alten BLE. In einer Linkskurve geht die eigentlich Trasse weiter nach Wolfenbüttel.
 
Westlich der Ortschaft Fümmelse kreuzte die Strecke nach Wolfenbüttel sowohl die damalige "Neubaustrecke" Braunschweig–Salzgitter-Drütte
(–Salzgitter-Bad) als auch die alte BLE-Strecke unmittelbar südlich des alten BLE-Bahnhofs Hoheweg. In diesem Bereich entstanden mehrere
Verbindungsgleise, sowohl zur "neuen" als auch zu alten Strecke, welche direkte Fahrten von und nach Süden (Drütte Rb sowie Immendorf [neu],
später Sz-Drütte) ermöglichten. Die meisten Züge verkehrten nur auf einem der beiden Teilabschnitte und dann ab hier weiter nach Drütte.
Es gab im Berufsverkehr z.B. durchgehende Nahverkehrszüge Braunschweig–Wolfenbüttel (Kopfmachen)–Fümmelse–Drütte–Lebenstedt.
Ein Großteil der Trassen wurde nach der Stilllegung abgetragen, bei [GoogleMaps] sind sie aber noch immer deutlich zu erkennen.
 

Der Damm nach Wolfenbüttel endet vor der einstigen Brücke über die B 248. Die weitere Trasse bis Fümmelse wurde abgetragen, auch von den einstigen Verbindungsgleisen in Richtung Süden ist nichts mehr erkennbar.

Westlich von Fümmelse der Blick zurück, hinten halb links ist der an der B 248 endende Damm erkennbar. Er wäre direkt auf den Betrachter zugelaufen, vorne wurde die "Neubaustrecke" von 1941 ebenfalls auf einer Brücke überquert.

Die gleiche Stelle mit Blick auf den Ort Fümmelse. Die Trasse verlief in Blickrichtung auf den Grünstreifen in Bildmitte zu, außerdem mündete von rechts das Richtungsgleis Drütte–Wolfenbüttel ein.

In Fümmelse liegt zunächst ein Spielplatz (im Rücken des Betrachters) und dann ein Fußweg auf der Trasse. Hinten (vor dem BÜ "Thieder Weg") lag rechts (südlich) der Trasse der Haltepunkt Fümmelse.

Der einstige BÜ "Thieder Weg" mit Blick zurück entlang der Trasse. Im Erdgeschoss des Gebäudes links befanden sich einst Schrankenposten und Fahrkartenausgabe, jenseits der Straße lag der Bahnsteig des Hp Fümmelse (Km 9,8).

Die (fast) gleiche Ansicht am 07.05.1977, als ein unbekannter 613 im Zuge des Umleitungsverkehrs durch Fümmelse brummt. Ende desselben Jahres begann der Abbau der Strecke. Man beachte den Ortsnamen am Gebäude.   Foto: Joachim Heindorf

 
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