Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

   Home Sonderthemen Information Links Updates   

 

[➥]  Schroederstollen–Salzgitter-Voßpaß/Calbecht–Salzgitter-Engelnstedt

[1]  Schroederstollen–Salzgitter-Voßpaß



Das Mundloch des Schroederstollens wurde 1980 zugeschüttet und 2006 wieder freigelegt. Separate Stollenloks brachten das Erz aus dem Stollen zum Übergabebahnhof Groß Döhren (im Rücken des Betrachters).

Am Übergabebahnhof Groß Döhren wurden die Erzzüge von den Streckenloks übernommen. Die Arbeitsgemeinschaft Schroederstollen errichtet hier einen neuen musealen Grubenbahnhof mit diversen Fahrzeugen und der Möglichkeit, den Stollen teilweise mit dem Zug zu befahren.

Zwischen dem einstigen Übergabebahnhof und der Ortschaft Groß Döhren wurde die Bahntrasse eingeebnet, im Mittelgrund kurz vor dem Ort folgte ein Einschnitt.

Am südlichen Rand von Groß Döhren lag die einzige Brücke über die Bahn, welche hier in einem Einschnitt verlief. Der Einschnitt wurde nach der Stilllegung verfüllt, die Brücke verblieb im Erdreich und ist noch heute deutlich erkennbar.

Der Blick von der einstigen Brücke in Richtung Norden. In Bildmitte folge eine Brücke, welche in Groß Döhren zwischen den Grundstücken und dicht an den Häusern entlang führte.

Eine historische Ansicht der gleichen Stelle, als ein leerer Zug die Brücke in Groß Döhren in Richtung Schroederstollen überquert.     Foto: Arge Schroederstollen

Der Blick von der Kreuzung Mühlenstraße/Am Hellebach zurück nach Süden, der Sockel des südlichen Widerlagers der Brücke ist noch erkennbar, der Standort befindet sich direkt unter der ehemaligen Brücke.

Einige Meter weiter nördlich ebenfalls der Blick zurück entlang der einstigen Brücke, hinten zwischen den Gebäuden das Widerlager des vorigen Bildes. Das schwach erkennbare seitliche Dachfenster des rechten Hauses lag früher direkt neben der Brücke.

Innerhalb von Groß Döhren ist die Trasse zwischen einigen Grundstücken noch vorhanden, links des Bildes (Richtung Norden) wurde sie überbaut bzw. eingeebnet.

Nördlich der Straße Am Sternstieg (damals nur ein Feldweg) ist die Trasse noch erhalten und wird als Fußweg genutzt.

Anschließend ging es am Groß Döhrener Friedhof (rechts) vorbei; hinten wurde der Weiße Weg gekreuzt.

Direkt neben dem einstigen Bü Weißer Weg (Blick zurück) liegen noch immer zwei Stahlschwellen der früheren 780mm-Erzbahn.

Der Blick vom Weißen Weg in Richtung Norden, im Hintergrund verlief die Trasse am Rande des Stobenberges entlang.

Fundstücke im Wald neben der Trasse.

Zunächst geht es durch einen Einschnitt, ...

... anschließend auf einem noch vollständig erhaltenen Damm entlang.

Auf der Trasse liegt noch immer Schotter.

Am nördlichen Rand des Stobenberges (Blick zurück) wird ein Fahrweg auf die Trasse geführt, welche aus der Schneise in Bildmitte auf den Betrachter zuläuft.

Nach einer Linkskurve wird der Weg wieder von der Trasse heruntergeführt, welche in Bildmitte nach einigen Metern mittels einer Brücke das kleine Tal des Stobenbachs überquerte.

Die Brücke ist verschwunden, die Bahndämme sind aber noch gut erkennbar. Nur wenig weiter zweigte ein aus Ri. Norden angebundenes Anschlussgleis zur Grube Anna und Hoffnung ab.

[➥]  Anschlussgleis Grube Anna und Hoffnung


Das Anschlussgleis zur Grube Anna und Hoffnung wurde ca. 1938 eröffnet, die Grube gehörte bereits seit 1912 zur Ilseder Hütte. Es war in Richtung Norden an die Erzbahn angebunden. Hier sieht man die Trasse des Anschlussgleises von rechts auf den Betrachter zukommen, die "Hauptstrecke" verläuft im Hintergrund.

Der Blick nach Süden. Hier befand sich einst auf der rechten Seite ein kleiner Lokschuppen, im Bereich des heutigen Waldweges lag der aus 3 Gleisen bestehende Bahnhof der Grube Anna und Hoffnung. Der Erzvorrat der Grube war 1955 erschöpft, vermutlich wurde auch das Anschlussgleis zu diesem Zeitpunkt stillgelegt.

Blick von der L500 nach Südosten entlang der Trasse der Erzbahn. Das Anschlussgleis zweigte etwa hinten links nach rechts von der Erzbahn ab.

Die ungefähre Abzweigstelle des Anschlussgleises aus Lokführersicht. Nach der Stilllegung wurde im Bereich der Abzweigung eine neue Ausweichstelle angelegt.      Foto: Arge Schroederstollen

Die L500 wurde einst auf einer Brücke überquert, die Bahndämme sind noch vorhanden (Blick nach Osten, links nach Salzgitter).

Die gleiche Ansicht, aufgenommen wahrscheinlich im Jahr 1926, bevor die Strecke ein Jahr später elektrifiziert wurde.     Foto: Arge Schroederstollen

Etwas weiter nördlich führte eine weitere Brücke über einen Waldweg, auch hier sind noch die Bahndämme vorhanden (auf der rechten Seite aufgrund des Bewuchses schlecht zu erkennen).

Auf der Trasse.

An der Strautesiedlung der Blick zurück, die Trasse verlief westlich (rechts) an der Siedlung vorbei, in einem heute verfüllten Einschnitt auf den Betrachter zu.

Die (fast) gleiche Ansicht zu Betriebszeiten der Strecke. Ein vollbeladener Zug ist auf dem Weg nach Salzgitter.     Foto: Arge Schroederstollen

Der Blick in die Gegenrichtung, die Trasse verschwand mit einem leichten Linksknick etwa in Bildmitte im Wald.

Es folgte eine weitere Brücke über einen Waldweg, die Dämme sind noch erkennbar.

Im Wald ist die Trasse noch gut erkennbar.

Etwas weiter schwenkt ein Fußweg auf die Trasse. Blick nach Norden, etwa hier befand sich eine weitere Ausweichstelle.

Kurz vor Salzgitter-Bad, die ersten Gebäude sind im Hintergrund zu sehen.

Am südlichen Ende der Siedlungsbebauung von Salzgitter-Bad schwenkte die Strecke nach rechts auf die Trasse des im Jahr 1903 stillgelegten Anschlussgleises zum Kalischacht Fürst Bismarck, der Fußweg beschreibt die Kurve. Rechts wurde die Friedrich-Ebert-Straße gekreuzt.

Der Blick von der anderen Seite zurück über die Friedrich-Ebert-Straße, es ist noch immer eine deutliche Erhöhung der Straße im Bereich des einstigen Bahnüberganges erkennbar.

Der Blick nach Norden über die Straße, welche im rechten Bereich des Bildes in Blickrichtung gekreuzt wurde.

Anschließend führt ein Fußweg auf der Trasse entlang, teilweise geht es durch einen Einschnitt.

Hier kreuzte die Trasse die Hubertusstraße.

Der Blick entlang des Fußweges nach Norden, im Hintergrund wurde die Windmühlenbergstraße gekreuzt, dort trennten sich die Erzbahn und die alte, 1903 stillgelegte Normalspurtrasse.

Der Blick über die Windmühlenbergstraße nach Norden. Hier trennten sich die von 1925 bis 1968 existierende Trasse der Erzbahn (nach schräg rechts) und die des ursprünglichen Gleises (nach schräg links), welches allerdings hier keine Straße kreuzte, da diese damals noch nicht existierte.

Der Blick von der Windmühlenbergstraße nach Norden, entlang der Trasse der Erzbahn. Im Hintergrund folgte eine Rechtskurve.

Anschließend erreichte die Erzbahn ab 1940 die Erzverladung Voßpaß (in Blickrichtung geradeaus). Bis 1940 fuhr die Bahn etwa hier in einer Linkskurve weiter bis Calbecht.

 
« Übersicht
 
 
Weiter »  [2]