Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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Nordstemmen/Schulenburg(Leine)

[➥]  Calenberger Mühle
 
 Daten
 Länge: 4,3 km  (eingleisig, nicht elektrifiziert)
 Eröffnung: ~ 1880er
 Stilllegung: ~ Ende 1950er
 Gleisabbau: ~ 1960er
 
 Informationen
  • Anschluss der Mühle der einstigen Burg Calenberg (bei Schulenburg/Leine)
  • Mehrere Brücken bzw. Widerlager erhalten
  • [Die Burg Calenberg bei Wikipedia]

  • Besichtigung: 06&09/2012 


    Das Gleis begann im einstigen Insel- und heutigen Keilbahnhof Nordstemmen (Blick Südwest). Links die "Hildesheimer" Seite , rechts halten die Züge zwischen Hannover und Göttingen.

    Der Blick nach Nordosten, links die Zuckerfabrik, welche einst ebenfalls einen Gleisanschluss besaß. Das Gleis nach Calenberg begann ganz links im Bereich der Gütergleise.

    An der Ausfahrt ist neben den Streckengleisen ganz links ein drittes (Abstell-) Gleis zu erkennen, das einstige Gleis nach Calenberg.

    Das Gleis endet einige Meter weiter am Ende der leichten Linkskurve. Die Trasse ist jedoch neben der Hauptstrecke weiterhin erkennbar.

    Westlich der Ortschaft Rössing liegt der Bü "Zum Klay". Blick zurück, rechts neben den Gleisen lag einst das Gleis zur Calenberger Mühle.

    Blick nach Norden. Obwohl das Agl nicht elektrifiziert war, scheinen die Quertragwerke einst auch dieses Gleis überspannt zu haben.

    Etwa 450 Meter nördlich des Bü schwenkte das Gleis nach links von der Hauptbahn (rechts) weg. Die Straße und der Wall existierten damals noch nicht, wohl aber der im Mittelgrund erkennbare Feldweg.

    Der Blick entlang des Feldweges. Das Gleis lag links des Weges, der Trassenbereich ist noch immer zu erahnen. Rechts des Weges fließt der "Rössingbach". An der Baumreihe im Hintergrund ...

    ... wird der Weg leicht nach links (etwa auf die Gleistrasse) verschenkt, während auch rechts eine verwachsene Fahrspur erkennbar ist. Im Mittelgrund ...

    ... wird die "Minthefurche" auf einer Brücke mit Geländer überquert. Von der Lage und Ausrichtung des Bauwerks her handelt es sich wahrscheinlich um die Bahnbrücke.

    Die Brücke von der Seite. Dahinter erkennt man ...

    ... eine weitere Brücke im Bereich der überwachsenen Fahrspur.

    Der Blick über die nördlichere Brücke, bei der es sich wahrscheinlich um den einstigen Fahrweg handelt. Mit endgültiger Sicherheit konnte die Situation an dieser Stelle jedoch nicht geklärt werden.

    Nur weniger Meter hinter den Brücken (vgl. Bild links). Der Fahrweg hätte das Gleis hier in einer S-Kurve von vorne rechts kommend gekreuzt, halb rechts ist die Trasse als Schneise erkennbar.

    Blick entlang der einstigen Trasse, der Fahrweg liegt links der Bäume. An der Baumreihe im Hintergrund fließt ein Graben, ...

    ... von dessen Überbrückung noch die sehr zugewachsenen Widerlager erhalten sind (Blick zurück).

    Auf der parallelen Wegbrücke. Die Trasse ist links des Weges als Baumreihe erkennbar, die Widerlager liegen rechts des Bildrandes.

    Etwa 250 Meter weiter wurde die L 460 gekreuzt, hier liegt die Siedlung Lauenstadt. Direkt vor dem Bü begann eine Linkskurve.

    Die gleiche Stelle mit Blick zurück über den Bü, links des Weges die Trasse. Im Rücken des Betrachters ...

    ... liegen direkt neben der Straße noch die Widerlager einer einstigen Brücke über einen straßenparallelen Graben.

    Hinter dem Graben liegt ein Reithof im Bereich der Trasse. Hier begann einst ein zweigleisiger Abschnitt, die Gleise führten etwa entlang des leicht schräg links verlaufenden Fahrweges.

    Am westlichen Ende des Reithofs der Blick zurück, das nördliche der beiden Gleise lag vermutlich leicht links des heutigen Weges. Vorne kreuzten beide Gleise erneut die L 460.

    Die gleiche Stelle mit Blick in Richtung Mühle. Die beiden Gleise lagen rechts des Weges und vereinigten sich hier wieder zu einem; die Trasse wurde eingeebnet und das (Mais-) Feld ausgeweitet.

    Die Einfahrt auf das südliche Gelände der Calenberger Mühle (einige Gebäude sind rechts hinter den Bäumen erahnbar) ist versperrt. Das Gleis lag im rechten Bereich der Einfahrt in einer Rechtskurve.

    Blick durch das Tor, das Gleis lag in einer Rechtskurve rechts vor den Bäumen und verzweigte sich hier. Hinten ein Gebäude der Mühle.

    Ein Teil der Calenberger Mühle, die ein Industriebetrieb bis heute zum Mahlen von Stoffen nutzt, von Südosten her gesehen.

     
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