Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen
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Salzgitter-Bad [➥] Anschlussgleis Kalischacht Fürst Bismarck |
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Länge: 4,2 km (eingleisig, nicht elektrifiziert) Eröffnung: 1896 Stilllegung: 1903 Gleisabbau: Zwischen 1903 und 1907 |
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| Besichtigung: 08/2012 | ||
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Der Bahnhof Salzgitter-Bad. Heute halten hier alle 60 Minuten Regionalbahnen von Braunschweig nach Herzberg(Harz). Der Güterverkehr durchfährt den Bahnhof. |
Der Blick vom Bahnhof Salzgitter-Bad nach Osten; das Gleis zum Schacht Fürst Bismarck zweigte bereits hier nach rechts ab und verlief noch ein Stück neben der Staatsbahn (ganz rechts). |
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Der Blick von der zu Zeiten des Anschlussgleises noch nicht vorhandenen Brücke der Nord-Süd-Straße nach Westen, das Gleis lag links in dem Gebüschstreifen. Unter der Brücke wandte sich das Gleis von den Staatsbahngleisen ab. |
Der Weichenrest unter der Brücke verrät, dass die Trasse nach der Stilllegung des Schachtes weiterhin genutzt worden ist. |
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Der Blick von der Brücke auf die weitere Trasse (Rechtskurve); hier liegen bereits keine Gleise mehr. Bei den Bäumen im Hintergrund... |
...wurden die Straße Am Pfingstanger und das Flüsschen Warne (rechts) auf einer Brücke überquert. |
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Der Blick nach Osten, die weitere Trasse liegt auf einem Firmengelände und ist daher eingezäunt (oben schwach erkennbar). Bis dorthin wurde die Trasse des einstigen Schachtgleises noch längere Zeit als Anschlussgleis genutzt. |
An der Windmühlenbergstraße der Blick zurück entlang der Trasse, unten die Gleisreste des zuletzt bedienten Abschnittes. Die Fabrik und auch die sichtbaren späteren Anschlussgleise wurden im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. |
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Der Blick über die Windmühlenbergstraße zurück, links das Gebäude des vorigen Bildes. An dieser Stelle mündete von 1925 bis 1968 von schräg rechts (aus den Bäumen heraus) kommend die Trasse der elektrifizierten 780mm-Erzbahn nach Groß Döhren ein. Das ursprüngliche Gleis hingegen kreuzte hier keine Straße, die Windmühlenbergstraße existierte damals noch nicht. |
Der Blick von der Windmühlenbergstraße nach Süden. Von hier an nutze die 780mm-Erzbahn die Trasse des einstigen Schachtgleises auf den folgenden 1,1 km. Auf der bergan führenden Trasse liegt heute ein Fuß- und Fahrradweg, rechts die Straße Zum Forst. |
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Hier kreuzte die Trasse die Hubertusstraße. |
Teilweise geht es durch einen Einschnitt. |
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An der Straße Mahner Berg (links) wird der Fußweg von der Trasse heruntergeführt, welche noch ein Stück als überwachsener Streifen weiterführt. |
Einige Meter weiter wurde die Friedrich-Ebert-Straße leicht schräg in Blickrichtung gekreuzt. In der Straße ist noch immer eine leichte Erhöhung zu erkennen. |
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Der Blick zurück über die Friedrich-Ebert-Straße. |
Südlich der Friedrich-Ebert-Straße der Blick nach Süden. Während das ursprüngliche Schachtgleis bis 1903 in einer Rechtskurve weiterführte, verlief die spätere Erzbahn von 1925 bis 1968 ab hier in einer Linkskurve gen Groß Döhren. |
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Von hier an führt die Trasse durch bewaldetes Gebiet. Heute beginnt direkt hinter dem rechten Bildrand die Bebauung von Salzgitter-Bad, zu Zeiten des Kalischachtes war hier jedoch nur unbebaute Landschaft. |
Dieser Waldweg wurde bereits zu Betriebszeiten hier gekreuzt. Direkt dahinter wird die Trasse gut erkennbar, hier beginnt ein Damm. |
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An dieser Stelle wird ein Bach unter dem Bahndamm hindurchgeführt. |
Abschnittsweise ist der seit weit über 100 Jahren stillgelegte Damm sehr hoch, die Birken waren zu Betriebszeiten mit Sicherheit noch nicht da. |
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Etwas weiter wurde die Bismarckstraße gekreuzt. Der Straßenname verrät es: Es handelt sich um den einstigen Zufahrtsweg zum Kalischacht Fürst Bismarck. Jenseits der Straße begann bereits das Schachtgelände. Heute liegt auf dem gesamten Gelände die Grünanlage Greifpark, als Fußweg führt die Trasse durch den Park. |
Die Verladeeinrichtungen wurden über eine Spitzkehre erreicht. Hier die einstige Verzweigung mit Blick nach Südosten, von links (Kurve) kam das Gleis aus Richtung Salzgitter, nach rechts (gerader Weg) ging es zur Verladung. |
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Das Spitzkehrengleis lag auf einem aufgeschütteten und bis heute erhaltenen Damm, welcher vor der heutigen Wiesenstraße endet. |
Etwa an dieser Stelle könnten sich einst die Verladeeinrichtungen des Kalischachtes Fürst Bismarck befunden haben. Die Geländestufen im Park deuten noch heute darauf hin, dass es hier mal etwas anders ausgesehen haben muss. |
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