Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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Vienenburg–Langelsheim
[1]  Vienenburg–Immenrode



Der Bahnhof Vienenburg, das älteste Bahnhofsgebäude Deutschlands. Hier die ehemalige Bad Harzburger Seite des früheren Inselbahnhofs. Die Züge in Richtung Grauhof fuhren jedoch nicht hier ab, sie kamen aus dem Güterbahnhof (vgl. Karte rechts).

Die Preußische Landesaufnahme gibt die Situation um 1900 in Vienenburg wieder. Zu erkennen sind der ehemalige Inselbahnhof Vienenburg (links), die Strecke nach Grauhof sowie die zu der Zeit noch in Betrieb befindliche alte Strecke nach Braunschweig.
 

Hinter der Kreuzung überquerte die Strecke von rechts nach links die heutige Wiedelaher Straße (B 241) auf einer Brücke, die Dämme sind unter dem Bewuchs noch vorhanden.

Auch die dreibogige Brücke über die Radau existiert noch, sie ist von allen Seiten sehr zugewachsen. Etwas weiter links unterquerte außerdem die alte Streckenführung nach Braunschweig (vgl. Karte).
 

Der linke von den insgesamt drei Bogen der Brücke. Eine Öffnung der alten Strecke nach Braunschweig, welche hier unterquerte, ist nicht mehr vorhanden. Sie hätte sich ganz links befunden.

Auf der Trasse im Bereich der Brücke. Gut zu erkennen die zweigleisige Trassierung. Auch Bahnschotter und der Kilometerstein 125,4 sind noch vorhanden.
 

Etwas weiter wurden die Oker und gleichzeitig die Schachtstraße auf einer Brücke überquert. Hier der Blick vom Vienenburger Widerlager, das jenseitige Widerlager ist von hier aus nicht erkennbar.

Das Widerlager von der Straße aus. Das gesamte Gelände
wurde Jahre lang der Natur überlassen und ist bereits ziemlich zugewachsen.
 

Das Widerlager in der Großansicht.

Das andere Widerlager ist ebenfalls sehr "naturbelassen".
 

Die Trasse führt anschließend in Hanglage durch ein Waldgebiet. Diese Fundamente stammen anscheinend von einer früheren Fußgängerbrücke, welche die Trasse an dieser Stelle überquerte.

Die Brücke wurde durch eine Treppe ersetzt, die auf die Trasse hinunterführt. Die Treppenstufen sind Holzschwellen, die Geländer-
pfosten alte Schienen. Der Weg führt zu einem Badesee hinab.
 

Nur ein kleines Stück weiter befindet sich der Kilometer 126,7.

Kurz darauf wurde die Trasse an der Bergseite teilw. überschüttet.
 

Vor Wöltingerode unterquerte der Hercyniaweg die Strecke, welche im Bild von rechts nach links über eine Brücke verlief. In diesem Bereich gab es auch mehrere Anschlüsse zu den Schachtanlagen.

Bei Wöltingerode wurde die heutige L 510 ursprünglich im 90°-Winkel gekreuzt, die Straße wurde später begradigt. Hier der Blick zurück, die Trasse genau in Blickrichtung.
 

Von hier aus führt die Trasse als Feldweg weiter gen Immenrode.

Ein Fundstück neben der Trasse.
 

Vor Immenrode führt die Trasse durch das Waldstück "Heistern", über teilweise hohe Bahndämme. Hier finden sich noch einige Kilometersteine, so u. a. 130,0 (?).

Bei Immenrode wurde die Trasse komplett eingeebnet und das Geländeniveau verändert. Der Verlauf ist aber noch an der Feld-
grenze zu erkennen, welche eine Linkskurve beschreibt.  » Großbild
 

 
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