Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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Braunschweig Nord–Fallersleben
[1]  Braunschweig Nord–Lehre



Braunschweig Nord, der ehemalige Hauptbahnhof der Braunschweigischen Landes-Eisenbahn-Gesellschaft. Von hier aus starteten die Züge nach Fallersleben sowie Seesen. Heute liegt nur noch ein Gleis, es dient als Anschluss zum Kraftwerk Uferstraße.

Der Blick in Richtung Fallersleben. Der Bahnhofsbereich ist mit einem Stadtwerke-Gebäude überbaut, durch welches das Gleis im Erdgeschoss hindurchführt. Dahinter folgt nach einer Linkskurve der Güterbahnhof Nord.
 

Der Nord-Güterbahnhof von Norden aus gesehen. Hier werden noch heute die Loks der Züge zum Kraftwerk umgesetzt; die Weichen sind handbedient. Links im Gebüsch das Planum weiterer Gleise.

Die ursprüngliche Strecke führte hier geradeaus weiter und überquerte die Strecke nach Uelzen auf einer Brücke. Diesseits der Brücke ist inzwischen das gesamte Gelände überbaut worden.
 

Auf der anderen Seite der Strecke nach Uelzen jedoch ist der alte Bahndamm noch vorhanden. Sogar das Widerlager und ein Mittelpfeiler der 1938 stillgelegten Brücke stehen noch..

Die Verbindungskurve aus Gliesmarode. Links die Strecke nach Uelzen, hinten links der Mittelpfeiler und das Widerlager (vom Busch verdeckt). Hinten rechts trifft der alte Bahndamm auf die Kurve.
 

An der Einfahrt in den Bahnhof Braunschweig Ost (die Gleise sind rechts zu sehen) befand sich im jahre 2003 noch dieser halb zugeteerte Gleisrest in der Straße, welcher zu einem früheren Anschluss führt(e).

In Braunschweig Ost wurde in den letzten Jahren ein Neubaugebiet im Bereich des ehemaligen Bahnhofs angelegt, im Jahr 2003 liefen bereits die Vorarbeiten. Hinten rechts das EG, rechts davon besaß die Braunschweig-Schöninger Eisenbahn einen eigenen Bahnhofsteil.
 

Hinter Brg.-Ost durchquerte die Strecke ein Industriegebiet mit mehreren Anschlüssen. Hier bei Querum endete bis Ende 2005 das Gleis, inzwischen wurden alle Gleise bis hierher abgebaut.

Die Bahntrasse ist im weiteren Verlauf teilweise bepflanzt worden, so auch hier an einem ehemaligen Feldweg-Übergang. Die bepflanzten Bereiche sind zum Schutz eingezäunt. Im Hintergrund Dibbesdorf.
 

Die renovierte Gleisseite des Bahnhofs Dibbesdorf-Hondelage. Die Reisezughalte wurden am 28.09.1975 eingestellt, der Bahnhof 1983 komplett aufgelassen und die Nebengleise zurückgebaut.

In Dibbesdorf wurde nun noch eine Straße überquert, und dann die BAB 2 unterquert. Am 24.10.1996 unterquert RB 3491 auf dem Weg nach Wolfsburg die Autobahn.  © Andreas Lobach
 

Die gleiche Ansicht 2003. Bei der Verbreiterung der A 2 war der neue, südliche Brückenteil als Behelfsbrücke ausgeführt worden, da die Stilllegung bereits feststand. Anschließend wurde die gesamte Brücke abgetragen und die Lücke im Damm mit Erdreich aufgefüllt.

Nachdem die A 2 unterquert war, wurde noch ein Stück übers Feld südöstlich von Hondelage gefahren. Dann folgt die einzige Überquerung der Schunter. Am 28.02.1999 waren die Abrissarbeiten der Brücke in vollem Gange.   © Andreas Lobach
 

Im Jahr 2003 ist hier alles komplett zugewachsen, nur die Schunter fließt unbeirrt weiter. Auf der anderen Seite kann man in Bildmitte schwach den weiterführenden Bahndamm erkennen.

Bald wird die bereits 1976(?) aufgelassene Haltestelle Wendhausen erreicht. Das Stationsgebäude (hier die Straßenseite) ist bewohnt, im Garten findet man noch Reste der Laderampe.
 

 
 
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