Stillgelegte Bahnstrecken in Niedersachsen

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Hänigsen

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 Daten
 Länge:
  • Hänigsen–Kaliwerk Riedel: 1,6 km  (eingleisig, nicht elektrifiziert)
  • Gleisdreieck–Munitionslager: 1,8 km  (eingleisig, nicht elektrifiziert)
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     Eröffnung:
  • Hänigsen–Kaliwerk Riedel: 11.06.1908
  • Gleisdreieck–Munitionslager: 1936
  • Verbindung Kaliwerk Niedersachsen: 01.07.1950
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     Stilllegung:
  • Hänigsen–Gleisdreieck: 1985
  • Ehlershausen–Kaliwerk Riedel: 1996
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     Gleisabbau (Hänigsen–Gleisdreieck): 1986
     
     Informationen
  • Anschlussgleis Riedel im Zuge der Kleinbahn Burgdorf–Hänigsen entstanden
  • 1912–1920er Ölladebahnhof nordöstlich von Hänigsen
  • 1936 Errichtung einer Muna in Riedel; Bau des Muna-Gleises und Gleisdreiecks
  • 1950 Verbindung zum Bahnhof Ehlershausen (über Kaliwerk Niedersachsen)
  • 1985 Stilllegung Güterverkehr Ehlershausen–Hänigsen, 1996 Stilllegung Kalibahn
  • [Die Burgdorfer Kreisbahnen bei Wikipedia]
  • Besichtigung: 06/2012 

    Hänigsen–Kaliwerk Riedel

    Der Bahnhof Hänigsen (Km 8,5 von Burgdorf) wurde noch bis 1985 von Ehlershausen aus im Güterverkehr bedient. Blick nach Osten.

    Blick nach Nordosten am Ende des Bahnhofsbereichs; die Trasse in Richtung Riedel wurde überbaut.

    Blick von Norden hier auf die hinter den letzten nördlichen Grundstücken der Ortslage Hänigsen verlaufende Trasse.

    An einem Wegübergang (Blick zurück entlang der Trasse) wurde selbige leicht abgetragen (der rechte Pfosten steht auf der Trasse).

    Die gleiche Stelle mit Blick nach Norden; hier ist die Trasse noch teilweise zu erkennen. Hier lag ab 1912 auch der Ölladebahnhof Hänigsen (Km 9,3 von Burgdorf). Bereits in den 1920ern wurde die Verladeanlage wieder abgebaut. Unmittelbar nördlich davon folgte ...

    ... die südliche Verzweigung des Gleisdreiecks, heute
    unzugänglich (links des Bildes). Blick nach Westen,
    vorne die Trasse nach Riedel, unter den Bäumen
    im Mittelgrund die zum Munitionslager.
     
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    Der Blick vom Überweg in Richtung Riedel; zunächst die Trasse überwachsen, ...

    ... dann dient sie als Zufahrtsweg zu einer Pferdekoppel (im Rücken des Betrachters).

    An der Einfahrt zum Werk Riedel der Blick zurück. Links die Trasse aus Hänigsen, rechts der 1936 zur Muna-Einrichtung entstandene nördliche Schenkel des Gleisdreiecks zum Waldlager und ab 1950 auch zum Kaliwerk Niedersachsen und DB-Bahnhof Ehlershausen. 1996 wurde die Strecke stillgelegt, aber nicht abgebaut.

    Der Blick auf das Gelände. Ein Verein erhält die Trasse von Ehlershausen über Niedersachsen nach Riedel für Museums- und Draisinenfahrten, letztere sind bereits zwischen den Werken Niedersachsen und Riedel möglich. Die heutigen Gleisanlagen auf dem Gelände entsprechen nicht mehr dem Originalzustand.

    Blick auf das Gelände. Neben Normalspurfahrzeugen stehen ...

    ... auf einem kurzen Stück Gleis auch einige Feldbahnloren.

    Das Normalspur-Ensemble von der Seite. Von den Gleisanlagen des Werkbahnhof Riedel (Km 10,2 von Burgdorf) ist nichts erkennbar.

    Förderturm und Eingangsbereich des heute von Kali+Salz genutzten Kaliwerkes Riedel.

    Gleisdreieck–Munitionslager

    Die südliche Verzweigung des Gleisdreiecks, dieses Mal mit Blick nach Osten. Vorne das Gleis zum Muna-Lager bzw. nach Ehlershausen, hinten die Trasse nach Riedel.

    Blick entlang der Munitionslager-Trasse, welche hier stark bewachsen und unzugänglich ist, nach Norden. Bereits am Ende der erkennbaren leichten Linkskurve ...

    ... liegt die nördliche Verzweigung des Dreiecks (Blick nach Osten). Vorne die Trasse aus Hänigsen, dahinter das Gleis nach Riedel.

    Blick zurück entlang
    der Trasse nach Hänigsen.

    Der Blick nach Norden. Bei der hinten erkennbaren Pfeiftafel ...

    ... erreicht die Trasse aus Hänigsen das Kali-Gleis (Blick zurück).

    Der Blick nach Norden; das Gleis führt abwechselnd an Feldern und kleinen Waldstücken entlang.

    Auf halber Strecke zum Munitionslager schwenkt das Gleis nach rechts; hier befand sich einst eine Abstell- und Umsetzmöglichkeit.

    In diesem Bereich ist noch eine einzelne Schiene eines Nebengleises erhalten; Blick nach Süden, links das Streckengleis.

    Der Blick nach Norden; ganz links unten ist der Rest des einstigen Nebengleises erkennbar.

    Einige Meter weiter folgt der Bahnübergang eines Fahrweges. Alle Übergänge wurden für die Draisinenfahrten mit entsprechenden Hinweisen ausgestattet. Im Mittelgrund ...

    ... verlässt die 1950 errichtete Verbindung zum Werk Niedersachsen die 1936 eröffnete Trasse des Muna-Gleises, welches hier entlang der erkennbaren Baumschneise geradeaus führte.

    Die Weiche wurde zwar entfernt, doch das Gleis liegt noch.

    Direkt vor dem Munitionslager (rechts) wurde eine Fahrspur gekreuzt.

    Die gleiche Stelle mit Blick nach Westen, hinten das Gleis nach Ehlershausen. Das Muna-Gleis vorne ist kaum erkennbar. Hinter dem Ende des hellen Holzstapels ist deutlich ein Einfahrtstor erkennbar.

    Der Blick auf das Gelände des Munitionslagers, rechts das Tor. Hinter dem Zaun erkennt man einige verfallene Gebäude, der nördliche Teil des Areals dient Gewerbe- und Industriebetrieben.

     
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